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Das vorbeie Jahr

Januar 3, 2011

Wie kann man wohl ein neues Blog besser beginnen, als mit einer derbe geklauten Nummer? Also, Dank an den verrückten Ede für die Idee.

Ah, ich sehe gerade (merkt man mal wieder, was für ein aufmerksamer Leser ich bin), der Herr Eddie hat seinen Eintrag eh zum Abschuss freigegeben. Na dann, ein fröhliches Halali.

Und so nervig das vergangene Jahr nun auch war…und meine Fresse, es war echt nervig, gibt es wohl doch die eine oder andere Sache, die sich ein redliches Lob verdient hat.

Album des Jahres 2010: Und schon hier kann ich keine wirkliche Entscheidung treffen. Es gab zwei Alben, die mich den „Großteil“ des Jahres (bzw. der vergangenen Zeit) begleitet haben. Das wäre zum einen „7th Symphony“ von „Apocalyptica“ deren gesamtes Kompendium immer wieder den Soundtrack für meine Ausflüge in die Welt da draußen liefert. da wechselt sich Bombast mit Verletzlichkeit ab und wird selten rüde von gesanglich doch treffenden Stimmen unterbrochen.

Das andere Album ist „Volbeat“s „Beyond Hell/Above Heaven“. Dänischer Elvis-Metal der einen trotz arger Verständnisprobleme der Texte (nicht wegen meines Englisch, eher wegen der verschluckenden Aussprache des werten Herrn Sängers) immer wieder dazu verleitet, mit zu hubbalubbawubba-en.

Beides hörenswert!

Buch des Jahres 2010: Ich gestehe, ich habe in diesem Jahr 2010 genau ein einziges Buch angefangen und zu Ende gelesen und das war „Herbst – Beginn“ von David Moody. Es hätte mich schlimmer treffen können. Doch so kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass es sich hier um ein wahrlich lesenswertes Stück (so viel sei verraten) Zombie-Literatur handelt.

Gerade fällt mir noch ein, dass sich mir „Virulent“ von „Scott Sigler“ in die Augen warf, aber dass ich es vergessen habe, sagt wohl genug über die Gesamtwertigkeit aus.

„Herbst – Beginn“ jedoch, ist der großartige, weil ruhige und dahin schleichende Auftakt einer regelrechten psychologischen Abhandlung der Überlebenden in dieser seltsamen Welt.

Lesenswert!

Film des Jahres 2010: Hier wird es wieder einfach und NEIN, es ist nicht „Avatar“ und leider auch nicht „Iron Man 2“. Recht eindeutig kann ich mich hier für „Inception“ entscheiden. Denn, dass Kino so viel Krachbumm und Augenzucker bietet und mich gleichzeitig dazu verleitet, ja zwingt, den Geist wach zu halten, während die Protagonisten alle entschlummern, kommt doch viel zu selten vor. Oder nicht?

Sehenswert!

Videospiel des Jahres 2010: Hach, ein Spaziergang ist das. „Red Dead Redemption“, das „GTA“ des Wilden Westens, lässt mich zum Cowboy werden, mich traurig werden, wenn mein Transportmittel in Mitleidenschaft gezogen wird und hat wohl die abstoßendste Videospiel-Sex-Szene seit „General Custer’s Revenge“. Im wahrsten Sinne des Wortes, großes Kino.

Spielenswert.

Damit leg ich dann auch die Tastatur nieder und bedanke mich für ihre Aufmerksamkeit, meine Damen, Herren und Mutanten. Freut euch einen zweiten Darmausgang, dass ihr diesen unglaublich tiefen Blick in meine Seele und meinen Geist werfen durftet. Und bis das wieder zugewachsen ist, heißt es von meiner Seite aus

Salve,

der Crowley

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